Personelle Schwächungen fordern Tribut
Die Wasserballer des Lehrter SV konnten sich bei ihren jüngsten Heimauftritten nicht wie gewohnt in Szene setzen: Gab es für den Altkreisvertreter beim 10:10 (3:5, 3:1, 1:1, 3:3) gegen den Hellas-99 Hildesheim III zumindest noch eine beachtliche Punkteteilung, folgte zwei Tage später ein deutliches 5:12 (2:2, 1:4, 1:3, 1:3) gegen die SpVg Laatzen IV. Mit jetzt 8:6 Punkten ist die LSV-Sieben auch in der Tabelle der Bezirksliga 2 zurückgefallen.
Die Eisenbahnstädter kämpften allerdings in gleich beiden Partien mit mehreren personellen Ausfällen, wobei auch Torjäger Sören Giere (Handverletzung) erneut nur Zuschauer war. Selbst gegen die spielstarken Hildesheimer sah es anfangs nicht gut aus, als die LSV-Sieben in einer aktionsreichen Partie bis auf 3:6 (9.) zurückfiel.
Schwer zu stoppen war dabei Hildesheims Altinternationaler und sechsmaliger Torschütze Dirk Schütze (Europameister 1989 in Bonn), doch die Lehrter ließen sich nicht abhängen und gingen beim 9:8 (30.) zwischenzeitlich sogar selbst in Führung. „Es war ein verdientes Unentschieden“, lobte Giere. Die LSV-Tore teilten sich Marco Herbst, Vladislav Stengel (je 4), Kevin Bebek und Christoff Ohse.
Gegen Laatzen gab es dagegen trotz einer anfänglichen 2:1-Führung (6.) nichts zu holen, zumal die Hausherren auch mit ihren Torchancen fahrlässig umgingen – selbst der einzige Strafwurf blieb ungenutzt. Gewinnerin des Abends war Lehrtes Schwimmtrainerin Cassandra Röbber (selbst Spielerin der zweiten Mannschaft), die zu den interessierten Zuschauern der Partie zählte: „Es gab von Laatzener Seite Lob für die Kondition unseres Teams“, berichtete Pressesprecher Wolfgang Philipps. Diesmal trafen Kevin Bebek, Vladislav Stengel (je 2) und Christoff Ohse für den Altkreisvertreter.
Die Hitzewelle der kommenden Tage bietet beste Bedingungen für die Sportart, doch das nächste Heimspiel bestreiten nicht die beiden Erwachsenenteams des Klubs: Am übernächsten Sonnabend (27. Juni) empfängt die neue Jugendmannschaft bei ihrem ersten Freibadauftritt den SC Steinhagen von 15:15 Uhr an am Hohnhorstweg.
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In Torlaune: Vladislav Stengel erzielte gegen Hellas Hildesheim nicht nur vier Treffer, sondern auch den 10:10-Endstand. Foto: Alexander Placzek